Ein erster Schritt – Begegnungskultur im Wandel

Liebe Freunde, Bekannte, Geschäftspartner,…

So hätte die Anrede meiner Einladung zu einem Gesprächskreis am 19. Nov. 2016 aussehen können.
Doch ich entschied mich anders und habe liebe Menschen in meine Gedanken aufgenommen.

Vor 3 Jahren verstarb mein Mann und mit ihm habe ich unser gemeinsames und auch mein eigenes Ziel begraben. Unser Ziel war es Begegnungskultur zu gestalten oder auch zu verändern. Leben und Tod einander begegnen zu lassen.
Ich habe gesagt: „Alleine schaffe ich das nicht.“ Und es war für mich – bis vor kurzem –  klar, dass dies so bleibt.

Ich alleine war nicht bereit das, was mein Mann und ich begonnen hatten, fortzuführen und habe unser Bestattungsinstitut verkauft. Es ist und bleibt die richtige Entscheidung.

Aber am 25. Okt. 2016 ist mein Ziel – ohne ersichtlichen Grund – wieder in meinem Bewusstsein aufgetaucht. Plötzlich war es für mich klar: Ich besiege meinen inneren Feigling und lade eine überschaubare Anzahl von Menschen aus meinem privaten und beruflichen Umfeld ein zu mir nach Iserlohn zu kommen

Gemeinsam gestalten wir die Begegnung.
Ich verspreche nichts, es gibt kein festes Programm – außer Beginn und Ende.
Ein Experiment und ich wage es.

Und heute bin ich sehr dankbar für diese Erfahrung. Es ist gelungen mit unterschiedlichsten Menschen in einen Dialog zu kommen, der Hoffnung macht. Denn Tabuthemen konnten in dem Kreis sehr offen angesprochen werden.